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Saisonzulassung Kfz: ein kleiner Ratgeber

Manchmal ist eine saisonale Zulassung von Fahrzeugen überaus sinnvoll. Zum Beispiel dann, wenn es um ein Cabrio, ein Motorrad oder ein Wohnmobil geht. Diese werden meist nur über den Sommer hinweg gefahren und müssen demzufolge auch nur während dieser Zeit zugelassen sein .

Mit einer Saisonzulassung lässt sich Geld sparen, denn während der Zeit, in der das Fahrzeug nicht angemeldet ist, fallen auch keine Kosten für Versicherung oder Steuern an.

Allerdings ist ein Saisonkennzeichen nicht immer die günstigste Variante. Es lohnt sich also immer, vorher genau auszurechnen, was sich konkret an Kosten sparen lässt.

 

Saisonzulassung spart unter Umständen Kosten und Zeit

 

Um herauszufinden, ob sich wirklich mit einer Saisonzulassung Kosten sparen lassen, sollte vorher gut kalkuliert und gerechnet werden. Dafür muss man ein paar wichtige Faktoren berücksichtigen. Zum Beispiel, welche einmaligen Kosten beim Saisonkennzeichen kaufen anfallen. Hinzu kommt in der Regel die Gebühr für die Anmeldung der neuen Kennzeichens. Beides addiert, kommen schnell mal 50 -70 Euro zusammen.

Dem gegenüberstellen muss man die Kosten, die man in diesem Zeitraum für Steuern und Versicherung spart. In der Regel übersteigen diese die Ausgaben für das Kennzeichen – aber eben nicht immer.

Einige Versicherungen bieten übrigens die Möglichkeit, das Fahrzeug gegen einen geringen Betrag weiter zu versichern während der Zeit, in der es abgemeldet ist. Das kann zum Beispiel bei einem Hagelschaden interessant werden.

 

Der Unterschied zwischen Saisonkennzeichen und normalem Kennzeichen

Der Unterschied besteht einfach darin, dass beim Saisonkennzeichen am rechten Rand vermerkt ist, bis wann genau das Fahrzeug zugelassen ist. An der oberen Stelle steht der Monat, in dem die Zulassung beginnt, darunter der Monat, in dem die Zulassung endet. Dabei steht es dem Fahrzeugbesitzer frei, diesen Zeitraum ganz individuell so auszuwählen, wie es für ihn am besten passt.

Historisches Saisonkennzeichen Kennzeichen Direkt

Beispiel eines historischen Saisonkennzeichens von Kennzeichen Direkt

 

Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit Oldtimer mit einem Saisonkennzeichen zu versehen. Das sogenannte H-Saisonkennzeichen kaufen kann man auch bei Kennzeichen Direkt.

 

Welche Unterlagen werden für eine Saisonzulassung benötigt?

Wer eine Saisonzulassung beantragen will, braucht dafür einige Unterlagen und sollte diese zusammenstellen, bevor er die KFZ Zulassungsstelle aufsucht.

Dazu gehören ein gültiger Reisepass oder Personalausweis des Fahrzeughalters, der Fahrzeugschein, der Fahrzeugbrief, der TÜV Nachweis, alte Nummernschilder, eine elektronische Bestätigung der Versicherung (eVB Nummer) sowie eine Einzugsermächtigung für die KFZ Steuer.

Unternehmen benötigen zudem eine Gewerbeanmeldung, Vereine einen Vereinsregisterauszug und Minderjährige eine schriftliche Einverständniserklärung sowie die Personalausweise beider Erziehungsberechtigter.

Sollte eine andere Person als der Fahrzeughalter selbst das Fahrzeug anmelden, braucht diese dazu eine schriftliche Vollmacht sowie ihren eigenen gültigen Personalausweis.

Besteht in irgendeinem Punkt Unsicherheit, ist es sinnvoll, die KFZ Zulassungsstelle vorher anzurufen und zu fragen, was konkret benötigt wird, um sich einen zusätzlichen Weg zu sparen.

 

 

Was muss bei einer Saisonzulassung noch beachtet werden?

Wichtig zu wissen: Während der Zeit, in der das Fahrzeug abgemeldet ist, darf es ausschließlich auf einer privaten Fläche stehen. Auf öffentlichen Verkehrsflächen dürfen nur Fahrzeuge geparkt werden, die angemeldet sind.

Für eine Saisonzulassung muss das Fahrzeug mindestens zwei Monate im Jahr angemeldet werden, die maximale Zeitspanne sind elf Monate. Dabei werden immer volle Monate berechnet, eine Zulassung über einen halben Monat ist also nicht möglich.

Selbstverständlich besteht in der Zeit, in der das Fahrzeug abgemeldet ist, ein generelles Fahrverbot. Somit sind auch Übungs- und Probefahrten untersagt. Sogar ein einfaches Umparken des Fahrzeugs ist nicht gestattet. Wer dabei erwischt wird, dem drohen empfindliche Bußgelder. Darüber hinaus besteht bei einem eventuellen Unfall keinerlei Versicherungsschutz.

Sollte der Zeitraum der Zulassung im Nachhinein geändert werden wollen, ist das möglich. Hierfür muss jedoch das Kennzeichen neu geprägt und bei der Versicherung eine neue Versicherungsnummer angefordert werden.

Wenn das Fahrzeug 6 Monate oder länger angemeldet ist, wird der Schadensfreiheitsrabatt jährlich größer. Ist die Zeitspanne der Anmeldung hingegen kleiner als 6 Monate, wird er gleich bleiben und der Versicherungsnehmer bleibt in derselben Schadenfreiheitsklasse.

 

Für wen lohnt sich ein Saisonkennzeichen?

 

Vor allem für Personen, die mit ihrem Fahrzeug vorwiegend in der warmen Jahreszeit unterwegs sind – das ist normalerweise bei Cabrio, Wohnwagen oder bei Motorrädern der Fall – könnte sich das Saisonkennzeichen lohnen. Voraussetzung dafür ist aber immer, dass die Möglichkeit besteht, das Fahrzeug während der stillgelegten Zeit auf einem privaten Grundstück oder in einer privaten Garage zu parken.

 

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