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Namensänderung Kfz Halter ist Pflicht

Egal, ob es sich um eine Eheschließung, um eine Scheidung handelt oder um die Erlangung eines Titels: Wenn sich der Name ändert, ist es nötig, dies nicht nur im Personalausweis aktualisieren zu lassen, sondern auch in den Kfz Zulassungsbescheinigungen. Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Die Namensänderung im Führerschein und Fahrzeugbrief zum Beispiel ist Pflicht. Man sollte sich damit also nicht allzu viel Zeit lassen. Auch wenn es keinen vorgeschriebenen Zeitrahmen gibt, in dem die Namensänderung erfolgen muss, kann die zuständige Behörde ein Bußgeld von 15 Euro dafür verhängen. Vor allem dann, wenn sie der Meinung ist, dass zu viel Zeit verstrichen ist. Dies ist analog zur Pflicht zur Anschriftenänderung nach einem Umzug!

Namensänderung nach Eheschließung

Die Namensänderung nach Eheschließung, Scheidung, Approbation oder Geschlechtsumwandlung ist Pflicht!

Namensänderung im Führerschein notwendig?

Den Namen im Führerschein muss man nicht ändern lassen. Jeder kann selber entscheiden, ob er den neuen Namen im Führerschein eintragen lassen will oder nicht. Ein Führerschein fungiert nämlich nicht als Identitätsnachweis. Dennoch ist es empfehlenswert, den Namen aktualisieren zu lassen, um Schwierigkeiten oder Missverständnisse zu vermeiden. Zum Beispiel ist das bei Fahrten ins Ausland oft der Fall.

 

Neuer Name in Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief

Die Zulassungsbescheinigungen Teil I und II, auch Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein genannt, müssen bei einer Namensänderung in jedem Fall aktualisiert werden. Dafür ist die Zulassungsstelle zuständig.

 

Was genau muss man bei einer Namensänderung mitbringen?

Damit die Zulassungsstelle in den Kfz Papieren den Namen anpassen kann, ist es wichtig, den Ausweis oder einen Reisepass mitzubringen. Das geht natürlich nur dann, wenn diese beiden Dokumente bereits aktualisiert sind und schon den neuen Namen tragen.

Weiterhin muss man Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief, den Nachweis der gültigen Hauptuntersuchung sowie ggf. eine Urkunde über die erfolgte Namensänderung vorlegen. Das kann eine Heiratsurkunde, ein Scheidungsbeschluss oder eine Approbationsurkunde sein. Dies ist vor allem dann relevant, wenn die Namensänderung aus den persönlichen Dokumenten noch nicht klar ersichtlich ist.

Wer wünscht, dass auch der Führerschein den neuen Namen beinhalten soll, muss diesen auch mitbringen. Außerdem benötigt man ein aktuelles biometrisches Passbild sowie gegebenenfalls eine Karteikartenabschrift, falls es sich um den alten Papierführerschein handelt.

 

Besonderheiten bei Namensänderung

In Falle einer Namensänderung im Führerschein ist es nicht möglich, sich durch eine bevollmächtigte Person vertreten zu lassen. In diesem Fall ist eine persönliche Unterschrift notwendig. Es ist nur möglich, den beantragten Führerschein von einer anderen, bevollmächtigten Person später abholen zu lassen.

Handelt es sich um ein Unternehmen, ist zusätzlich die Bescheinigung des Gewerbeamts bzw. ein Handelsregisterauszug notwendig. Bei Vereinen ist ein Auszug aus dem Vereinsregister vorzulegen.

 

 

Wer kann die Namensänderung beantragen?

Normalerweise beantragt die betroffene Person die Namensänderung persönlich. Sollte dies nicht möglich sein, kann man alternativ auch eine bevollmächtigte Person mit der Namensänderung beauftragen. Hierfür muss diese Person zum einen die schriftliche Vollmacht, zum anderen auch ihren eigenen Ausweis mitbringen; außerdem die oben genannten Unterlagen sowie eine Kopie des geänderten Ausweises des Fahrzeughalters.

 

Wie hoch sind die Kosten?

Die Kosten für eine Namensänderung sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Die Gebühren schwanken zwischen 20 und 40 Euro. Lässt man die Fahrzeugpapiere in diesem Zug gleich gegen neue austauschen, können die Kosten auf bis zu 50 Euro ansteigen.

 

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