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Anschriftenänderung Kfz Halter ist Pflicht

Wenn ein KFZ Halter umzieht, ist er laut Gesetz dazu verpflichtet, die Änderung umgehend dem Zulassungsamt mitzuteilen. Und zwar bei genau der Zulassungsstelle, die sich im neuen Wohnbezirk befindet.

Man will damit sicherstellen, dass die Eintragung im Fahrzeugschein auch den aktuellen Tatsachen entspricht und im Zweifelsfall der Fahrzeughalter auch sofort aufzufinden ist.

Die Adresse des neuen Hauptwohnsitzes kann die Zulassungsstelle hierfür in den Fahrzeugdokumenten mittels Aufkleber ergänzen. Es macht dabei allerdings einen Unterschied, ob der Fahrzeughalter innerhalb derselben Stadt oder desselben Kreises umzieht oder ob er weiter weg zieht. Dann nämlich ist der Aufwand des Umschreibens etwas größer.

 

Welche Dokumente benötigt man für eine Anschriftenänderung?

Wer eine Anschriftenänderung vornehmen will, muss verschiedene Dokumente vorlegen. Wenn der Fahrzeughalter in einen anderen Landkreis umzieht, handelt es sich dabei um eine Umschreibung. Das erfordert das Vorlegen zusätzlicher Dokumente. Bleibt er jedoch innerhalb des Kreises, reicht es oftmals, die Adresse beim Einwohnermeldeamt oder Bürgeramt ändern zu lassen.

Anschriftenänderung nach Umzug

Die Anschriftenänderung nach Umzug ist Pflicht, hoffentlich liegen die relevanten Dokumente nicht ganz unten im Karton!

Wer muss die Anschriftenänderung beantragen?

Wenn sich die Anschrift des Fahrzeughalters ändert, muss dieser persönlich auf der Zulassungsstelle die Änderung beantragen. Alternativ kann er auch eine bevollmächtigte Person damit beauftragen. Diese muss mindestens 18 Jahre alt und nach dem Gesetz voll geschäftsfähig sein. Sie muss sich weiterhin durch einen Ausweis oder einen Reisepass ausweisen können. Außerdem muss sie ein Ausweisdokument des Fahrzeughalters sowie eine schriftliche Vollmacht vorlegen.

Sollte der Fahrzeughalter die Anschriftenänderung selber vornehmen, muss er sich ebenfalls ausweisen.

 

Was, wenn es sich um eine Firmen- oder Vereinsfahrzeug handelt?

In diesem Fall muss man eine Gewerbeanmeldung oder ein Auszug des Handelsregisters vorlegen. Bei einem Vereinsfahrzeug wird ein Auszug aus dem Vereinsregister verlangt.

 

Welche Dokumente benötigt man noch für die Anschriftenänderung?

Bei einer Anschriftenänderung benötigt man weiterhin ein Nachweis über die aktuelle HU durch den TÜV oder die Dekra sowie eine Bestätigung der letzten AU.

Generell sollte man zur Adressänderung sowohl der Fahrzeugschein als auch der Fahrzeugbrief mitnehmen. Weiterhin wichtig: ein SEPA Mandat für die Einzugsermächtigung der Steuer, außerdem die eVB Nummer der Versicherung.

Um eine Adressänderung vorzunehmen, muss in jedem Fall die persönliche Ummeldung beim Einwohnermeldeamt bereits erfolgt sein. Der neue Wohnort muss zu diesem Zeitpunkt also bereits im Personalausweis oder in der Meldebescheinigung vermerkt sein.

Nur, wenn der Antragsteller alle genannten Dokumente vorlegt, kann die Adressänderung erfolgen. Das ist normalerweise in wenigen Minuten möglich.

 

Besonderheiten bei der Anschriftenänderung

 

Bis zum Jahre 2015 musste man bei jedem Umzug das Auto ummelden und zugleich ein neues Kennzeichen beantragen. Heute jedoch ist dies nicht mehr so. Man ist zwar verpflichtet, das Fahrzeug umzumelden, dennoch kann der Fahrzeughalter entscheiden, ob er das bisherige Nummernschild behalten will oder nicht. Sogar wer von Hamburg nach München zieht, kann weiterhin das Nummernschild mit dem Kürzel HH verwenden. Das kann dann sinnvoll sein, wenn der Umzug nur übergangsweise erfolgt.

 

Grundsätzlich ist ein neues Autokennzeichen immer mit Kosten verbunden.

 

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