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Kennzeichen in der DDR von Anfang bis zum Ende

 

Kennzeichen in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

 

 

 

Im Jahre 1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Im Jahre 1952 beschloss man die Auflösung der bis dahin bestehenden Länder Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg.  An deren Stelle traten 14 Bezirke und der Bezirk 15  Ost-Berlin. Durch diese gravierende Änderung wurde auch ein neues Kennzeichen- System notwendig. Mitte 1953 wurde es dann in Kraft gesetzt.

 

Das Kennzeichen bestand nun aus zwei Buchstaben und zwei Nummern-Gruppen die durch einen Bindestrich getrennt wurden.

 

A               Bezirk Rostock

 

B               Bezirk Schwerin

 

C               Bezirk Neubrandenburg

 

D               Bezirk Potsdam

 

E               Bezirk Frankfurt/Oder

 

H               Bezirk Magdeburg

 

I                 Bezirk Berlin

 

K                Bezirk Halle

 

L                Bezirk Erfurt

 

N                Bezirk Gera

 

O                Bezirk Suhl

 

R                 Bezirk Dresden

 

S                  Bezirk Leipzig

 

T                  Bezirk Karl-Marx-Stadt

 

Z                  Bezirk Cottbus

 

 

Es wurden wieder weiße Schilder mit schwarzer Schrift verwandt und bis zum 31. Januar 1954 mussten alle Fahrzeuge in der DDR auf das neue System umgerüstet sein. Alle anderen Kennzeichen aus der Besatzungszeit wurden mit diesem Datum ungültig.

 

 

 

Das Nummer-System stieß an sein Grenzen und musste reformiert werden

 

 

 

Mitte der fünfziger Jahre waren die Nummern- Kontingente in einigen Bezirken schon vollständig erschöpft. Dies machte es notwendig weitere Buchstaben in diesen Bezirken zu vergeben.

 

Aber weiter steigende Zulassungszahlen brachten auch diese Ergänzungen wieder an ihre Grenzen. So das am 01. Oktober 1974 Kennzeichen mit drei Buchstaben und drei Ziffern eingeführt wurden. Hinter der ersten Ziffer befand sich in diesem System ein Bindestrich.

 

Neu war auch, dass man nun durch den zweiten Buchstaben das Fahrzeug einer Stadt zuordnen konnte. Im alten zwei Buchstaben-System konnte man ohne die entsprechende Schlüsselliste nicht erkennen aus welcher Stadt das Fahrzeug kam.

 

Motorräder behielten allerdings das alte System, da auf den Schilder-Platinen nicht genügend Platz war.

 

Die nächste Änderung stand am 01. Januar 1976 an. Die Größen der Schilder wurden geändert und so maßen ab diesem Zeitpunkt die neuen Platinen 45 cm Länge x 9 cm Höhe.

 

Nach der Wiedervereinigung endete auch das Nummernschild der DDR. Ab dem 01. Januar 1991 wurden bei Neuzulassungen nur noch Schilder des BRD-Systems ausgegeben und zum 01. Januar 1994 verloren die alten Schilder aus der DDR ihr Gültigkeit.

 

 

 

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