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Auto exportieren – lohnt sich das?

Was macht man wenn ein Auto für deutsche Verhältnisse eigentlich nicht mehr fahrtüchtig erscheint? Zu alt oder generell in einem schlechten Zustand? Es könnte sein, dass es zum Beispiel in Afrika oder in Osteuropa durchaus noch gefahren werden kann. Was bei uns einen schweren Mängel bedeutet, bedeutet dort möglicherweise nur eine kleine Unannehmlichkeit. Bevor ein Fahrzeug hier also sofort auf dem Schrottplatz landet, kann es durchaus auf dem afrikanischen Kontinent noch ein paar Jahre und ein paar Kilometer mit afrikanischen Kennzeichen hinter sich bringen. Autos, die hierzulande 200.000 Kilometer auf dem Buckel haben, bringen es in Afrika oft locker auf das Doppelte oder gar Dreifache. Denn dort können sich nur sehr wenige Menschen ein neues Auto leisten. Ein gebrauchtes Fahrzeug aus der EU ist deswegen oftmals heiß begehrt – verständlich.

Fahrzeug exportieren

Beispiel eines Frachtschiffs mit einigen Fahrzeugexporten auf Lager

Viele Autoexporteure haben aus diesem Grund den afrikanischen Markt schon lange für sich entdeckt. Um allerdings ein Auto zu exportieren, müssen ein paar Dinge beachtet werden. Ohne Papierkram und Kosten geht es nämlich nicht.

 

Wie kann man sein Auto am besten exportieren?

Am einfachsten ist es, sein Auto an einen Händler, der sich auf Autoexport spezialisiert hat, zu verkaufen und ihm den Export zu überlassen. Wer das Auto hingegen selber exportieren will, muss sich mit ziemlich viel Bürokratie auseinandersetzen. Es ist zum Beispiel möglich, von Deutschland über Frankreich nach Gibraltar und von dort mit der Fähre nach Marokko zu gelangen. Eine Gebühr gibt es nämlich für Autoexporte nicht, dafür aber strenge Zollbedingungen.

 

Kann man ein Auto ohne HU oder AU ins Ausland exportieren?

Grundsätzlich nicht. Denn ein Auto, welches über keine gültige Abgasuntersuchung verfügt, darf auf einer öffentlichen Straße gar nicht gefahren werden. Es gilt also einiges zu beachten beim Export.

 

 

 

Wichtige Unterlagen und Bedingungen für den Export von Autos

Zu den nötigen Unterlagen gehört unter anderem ein Ausfuhrkennzeichen, welches man bei der örtlichen Zulassungsstelle beantragen kann.

Außerdem wird eine Ausfuhranmeldung benötigt, die bei einem Auto mit Wert unter 1000 Euro auch in mündlicher Form stattfinden kann. Handelt es sich um einen Firmenwagen, muss der Exporteur auch eine Gewerbeanmeldung oder einen Auszug aus dem Handelsregister vorweisen.

Zudem braucht man, falls das Auto angemeldet ist, eine Stilllegungsbescheinigung sowie ein TÜV Gutachten, Versicherungsdoppelkarten sowie die grüne Versicherungskarte.

Falls ein Transport auf einem Schiff ansteht, kann es kostspielig werden: zwischen 500 und 3000 Euro müssen dafür veranschlagt werden.

 

 

Wichtig beim Export: eine gültige Kfz Versicherung

Wie lange genau das Ausfuhrkennzeichen verwendet werden kann, das wird von der Versicherung vorgegeben. Eine Versicherung ist für die Ausfuhr des Autos also Pflicht. Auf der grünen Versicherungskarte ist vermerkt, für welche Länder die Versicherung gilt und für welche nicht.

 

Vorsicht beim Autoverkauf an „Visitenkarten-Händler“

Wer ein altes Auto fährt, hat vermutlich an seiner Windschutzscheibe des Öfteren Kärtchen hängen von Autohändlern, die sein Fahrzeug gerne kaufen würden. Hier allerdings ist Vorsicht geboten. Auf keinen Fall sollte man bei derlei Autohändlern in irgendeiner Form in Vorleistung gehen. Schon alleine der Anruf kann teuer werden, nämlich dann, wenn es sich um eine 0900 oder eine 0190 Nummer handelt. Einige Händler bieten am Telefon mehrere tausend Euro für das Fahrzeug, vor Ort jedoch häufig nur noch einen Bruchteil dieser Summe. Nicht selten wird angeboten, einen Teil des Betrags bar, den Rest in Form von Schmuck oder ähnlichem zu bezahlen. Von derlei unseriösen Händlern und Geschäftspraktiken jedoch ist Abstand zu nehmen.

 

Fazit: Für Privatpersonen lohnt sich der Ausfuhr eines Autos auf eigene Faust eigentlich kaum, weil er mit viel zu viel Aufwand und Kosten verbunden ist. Soll das Auto tatsächlich ins Ausland exportiert werden, bietet es sich an, hierfür einen seriösen Autohändler zu kontaktieren, der sich auf den Export von Kfz spezialisiert hat und sich damit auskennt.

 

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